Johanniskraut

22.10.2015 16:21

(Tüpfel-) Johanniskraut, hypericum perforatum

Hartheu, Maria Bettstroh, Elfenblut

Viele Kräuter die zur Sommersonnenwende blühen, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer, werden als Johanniskraut bezeichnet. Das Kraut das am häufigsten gemeint wird, ist das leuchtend-goldgelb blühende (Tüpfel-) Johanniskraut.

Das „perforatum“ im botanischen Namen weißt auf die, als kleine Punkte auf Blättern und Blüten, sichtbaren Öldrüsen hin. Eine alte Legende erzählt, dass der Teufel in rasender Wut mit Nadeln auf das Kraut einstach, als er erfuhr, dass Gott den Menschen so eine kraftvolle Heilpflanze geschenkt hat. Das Kraut hat es überstanden, nur die „Einstiche“ sind bis heute noch zu finden.

Das bis zu 90 cm hohe Kraut, mit den gelben Blüten, die sich blutrot verfärben wenn man sie zwischen den Fingern verreibt, wächst bevorzugt an hellen Wegrändern, Bahndämmen und Feldern.

Die Hauptanwendung von Johanniskraut sind leichte bis mittlere depressive Verstimmungen.

Die häufigste „Nebenwirkung“ ist eine Photosensibilisierung, besonders bei hellhäutigen, empfindlichen Hauttypen.

Beides hängt miteinander zusammen. Depressionen treten ja besonders in der dunklen Jahreszeit auf. Das Johanniskraut macht tatsächlich „empfänglicher“ für das Sonnenlicht, es bringt das Licht in die Seele zurück.

Das aus dem blühenden Kraut hergestellte Rotöl kann dazu genauso wie auch der Tee (Infus) verwendet werden. Eine besonders wirksame Darreichungsform für die innerliche Anwendung ist der naturreine Presssaft.

Äußerlich wird das Rotöl bei leichtem Sonnenbrand (Stufe 1), Sonnendermatitis und kleinen Wunden, Entzündungen und auch bei stumpfen Verletzungen verwendet. Auch bei Krampfaderbeschwerden und bei Herpes Zoster (Gürtelrose) wird das Öl gerne in der Naturheilkunde empfohlen.

Um Johanniskrautöl selbst herzustellen füllen Sie ein Weckglas mit dem in voller Blüte stehenden Kraut und füllen das Glas dann mit z.B. Sonnenblumenöl auf. Gut verschließen und für 14 Tage in der Sonne stehen lassen, dabei öfter mal kräftig schütteln.

Nach den 14 Tagen hat das Öl eine kräftig rote Farbe und kann gefiltert werden (z.B. durch einen Kaffeefilter). Kühl und dunkel gelagert bleibt es ein Jahr verwendbar. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur trockenes und sauberes Kraut verwendet wird (nicht vorher waschen). Wasser im Öl würde die Haltbarkeit verringern.


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